Wir verwenden Cookies um Ihnen eine funktionierende Website zu bieten. Um nähere Infos zu erhalten, können Sie sich gerne unter Cookies & Datenschutz-Richtlinie informieren. Durch die weitere Nutzung der Website, erklären Sie sich mit der Verwendung der Cookies einverstanden.

Ok, ich bin einverstanden.

Um Ihnen den Anschluss Ihrer Erzeugungsanlage so einfach wie möglich zu gestalten, stellen wir Ihnen nachfolgend die Arbeitsschritte von der Anmeldung bis zur Abnahme Ihrer Anlage dar.

1. Anmeldung

Mit der Anmeldung teilen Sie uns mit, dass Sie eine Erzeugungsanlage planen.
Bitte halten Sie hierzu folgende Unterlagen in elektronischer Form (als jpg oder pdf) bereit:

Anmeldung am Niederspannungsnetz

  • Lageplan mit Flurstücknummer(n), Grundstücksgrenzen, Aufstellungsort der Erzeugungsanlage (mit Kennzeichnung der Neuanlage und gegebenenfalls der Bestandsanlage/n)
  • Konformitätsnachweise einschließlich Prüfberichte zu den elektrischen Eigenschaften aller Erzeugungseinheiten.
  • Nur bei PV-Anlagen ≤ 30 kWp: Ausgefülltes Formular "Technische Einrichtung zum Einspeisemanagement". Laden Sie das Formular herunter und wählen Sie Ihre gewünschte technische Einrichtung zum Einspeisemanagement.

Anmeldung am Mittelspannungsnetz

  • Lageplan mit Flurstücknummer(n), Grundstücksgrenzen, Aufstellungsort der Erzeugungsanlage (mit Kennzeichnung der Neuanlage und gegebenenfalls der Bestandsanlage/n)
  • Generatordatenblatt (nur bei Blockheizkraftwerken [BHKW] erforderlich)
  • Einheitenzertifikat (bei BHKW derzeit nicht erforderlich).

Sollte Ihre geplante Erzeugungsanlage eine Leistung von 30 kVA (bei PV 30 kWp) überschreiten, erhalten Sie von uns postalisch einen Vertrag zur Durchführung einer Netzverträglichkeitsprüfung. Bei Anlagen ≤ 30 kVA (bei PV ≤ 30 kWp) wird aufgrund Ihrer Anmeldung automatisch und für Sie kostenlos eine Netzverträglichkeitsprüfung durchgeführt und Sie erhalten im Anschluss eine Einspeisezusage (der Netzanschlussvertrag entfällt).

2. Netzverträglichkeitsprüfung

Um den technisch und gesamtwirtschaftlich günstigsten Verknüpfungspunkt zum vorhandenen Netz für die geplante Anlage zu lokalisieren, ist vorab eine Netzverträglichkeitsprüfung unter Berücksichtigung der örtlichen Netzstruktur notwendig. Hierfür müssen alle erforderlichen Unterlagen vorliegen. Erst mit Abschluss der Netzverträglichkeitsprüfung kann eine verbindliche Aussage über den Verknüpfungspunkt Ihrer Erzeugungsanlage getroffen werden. Hierfür erheben wir eine Kostenpauschale abhängig von der Anlagengröße. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Kosten in unserem Preisblatt.

Wenn Sie Fragen zur Netzverträglichkeitsprüfung haben, schreiben Sie uns bitte eine E-Mail.

3. Einspeisezusage

Sie erhalten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben für Ihre Stromerzeugungsanlage eine Einspeisezusage mit Benennung des Verknüpfungspunktes, einen Schemaplan zur Lokalisierung des genannten Verknüpfungspunktes sowie gegebenenfalls weitere technische Vorgaben bezüglich des Anschlusses Ihrer Erzeugungsanlage. Die Einspeisezusage hat eine Gültigkeit von 6 bis 12 Monaten. Zusätzlich erhalten Sie eine überschlägige Kostenermittlung zur Herstellung des Netzanschlusses.

4. Netzanschlussvertrag

Im Allgemeinen wird für Anlagen mit einer Generatorleistung > 30 kVA (bei PV > 30 kWp) ein Netzanschlussvertrag abgeschlossen. Hierin wird ein Realisierungsfahrplan über Inhalt, zeitliche Abfolge und Verantwortlichkeiten zur Errichtung der Erzeugungsanlage und zur Realisierung des Netzanschlusses vereinbart. Ihre befristete Einspeisezusage wird durch den unterschriebenen Netzanschlussvertrag abgelöst und muss dann nicht mehr verlängert werden. Anschließend werden in der Bauphase die Netzanschlussanlagen errichtet. Für die Beauftragung des Netzanschlussvertrages setzen Sie sich bitte mit dem für Sie zuständigen Netzcenter (ist in Ihrer Einspeisezusage vermerkt) in Verbindung und reichen die nachstehend aufgeführten Unterlagen ein:

Anmeldung am Niederspannungsnetz

  • Formular: Anmeldung zum Netzanschluss für Erzeugungsanlagen im Niederspannungsnetz E.2"
  • Übersichtsschaltplan des Anschlusses der Erzeugungsanlage an das Niederspannungsnetz mit den Daten der eingesetzten Betriebsmittel inklusive der Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen sowie der Anordnung der Zählerplätze (auch dezentrale Zählerplätze). Siehe hierzu Anhang B der VDE-AR-N 4105.
  • eine endgültige Einspeisezusage Ihrer Stromerzeugungsanlage.
  • Konformitätsnachweise einschließlich Prüfberichte zu den Schutzeinrichtungen (NA-Schutz; (Der Prüfbericht ist erst nach Verabschiedung der Prüfrichtlinie erhältlich. Dies wird voraussichtlich Mitte 2012 der Fall sein. Bis dahin kann auf den Prüfbericht verzichtet werden.

Um eine zügige und diskriminierungsfreie Anschlussbearbeitung gewährleisten zu können, setzen wir die technische Richtlinie VDE-AR-N 4105 um.

Anmeldung am Mittelspannungsnetz

  • Stadtwerke Bad Aibling-Formular "Anmeldeprotokoll für Netzanschluss in der Mittelspannung" inklusive aller erforderlichen Beiblätter
  • Stadtwerke Bad Aibling "Datenerfassungsblatt für Erzeugungsanlagen E10
  • bei Anlagen > 1 MVA (bei PV > 1 MWp): "Anlagen-Zertifikat" zur Stromerzeugungsanlage (bei BHKW derzeit nicht erforderlich)
  • ein Übersichtsschaltplan der Gesamtanlage (Erzeugungseinheit, Übergabeschutzstation, Trafostation)
  • eine gültige Einspeisezusage Ihrer Stromerzeugungsanlage.

Um eine zügige und diskriminierungsfreie Anschlussbearbeitung gewährleisten zu können, setzen wir die technische Richtlinie "Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz" des BDEW um.

5. Projektierung

Nach Festlegung der gewählten Trasse erstellen wir Ihnen gerne auf Wunsch nach Eingang der benötigten Unterlagen einen detaillierten Kostenvoranschlag für die Verlegung der kundeneigenen Anschlussleitung. Hierfür benötigen wir einen

  • Trassenplan mit der schriftlichen Zustimmung aller betroffenen privaten und öffentlichen Grundstückseigentümer.

6. Abnahme

Für die Inbetriebsetzung sind erneut einige Formulare bzw. Unterlagen erforderlich.

  • Inbetriebsetzung einer Anlage im Niederspannungsnetz
    (spätestens eine Woche vor geplanter Inbetriebsetzung bei den
    Stadtwerken Bad Aibling einzureichen)

≤ 30 kVA (bei PV ≤ 30 kWp)

  • Formular E.2: "Anmeldung zum Netzanschluss für Erzeugungsanlagen im Niederspannungsnetz"
  • Übersichtsschaltplan des Anschlusses der Erzeugungsanlage an das Niederspannungsnetz mit den Daten der eingesetzten Betriebsmittel inklusive der Anordnung der Mess- und Schutzeinrichtungen sowie der Anordnung der Zählerplätze (auch dezentrale Zählerplätze). Siehe hierzu Anhang B der VDE-AR-N 4105.
  • eine endgültige Einspeisezusage Ihrer Stromerzeugungsanlage.
  • Konformitätsnachweise einschließlich Prüfberichte zu den Schutzeinrichtungen (NA-Schutz; Der Prüfbericht ist erst nach Verabschiedung der Prüfrichtlinie erhältlich. Dies wird voraussichtlich Mitte 2012 der Fall sein. Bis dahin kann auf den Prüfbericht verzichtet werden.)

> 30 kVA (bei PV > 30 kWp)

  • Formular E3: "Inbetriebsetzungsanzeige".

Nach Erhalt der jeweils geforderten Unterlagen setzt sich unser Mitarbeiter mit Ihnen in Verbindung und vereinbart einen Termin gemeinsam mit Ihrem Installateur für die Zählermontage/Abnahme.

Die Inbetriebsetzung der Erzeugungsanlage nimmt der Anlagenerrichter vor. Über die Inbetriebsetzung ist durch den Anlagenerrichter das Formular "Inbetriebsetzungsprotokoll" auszufüllen. Darauf ist vom Anlagenerrichter zu bestätigen, dass die Erzeugungsanlage nach den technischen Anschlussbedingungen der VDE-AR-N 4105 errichtet wurde. Das ausgefüllte Inbetriebsetzungsprotokoll ist in zweifacher Ausfertigung zu unterschreiben. Ein Exemplar verbleibt beim Anlagenbetreiber und ist zum Nachweis der durchgeführten Prüfungen aufzubewahren. Das zweite Exemplar ist dem Netzbetreiber auszuhändigen.

Inbetriebsetzung einer Anlage im Mittelspannungsnetz

  • Formular: "Inbetriebsetzungsauftrag"
  • Formular: "Inbetriebsetzungsprotokoll/Errichterbestätigung"
  • bei Anlagen > 1 MVA (bei PV > 1 MWp): Konformitätsbescheinigung für das Anlagenzertifikat (bei BHKW derzeit nicht erforderlich)
  • Formular: "Anmeldung Netzanschluss Mittelspannung – Prüfprotokoll Entkupplungsschutz UW/SH"
  • Formular: "Anmeldung Netzanschluss Mittelspannung – Prüfprotokoll Entkupplungsschutz MS-Netz"
  • Formular: "Anmeldung Netzanschluss Mittelspannung – Prüfprotokoll Übergabeschutz"
  • Formular: "Anmeldung Netzanschluss Mittelspannung – Erdungsprotokoll"
  • Lageplan des Kabels (bei Kundenkabel).

Die Inbetriebsetzung ist mit einem Vorlauf von mindestens 20 Werktagen bei uns anzuzeigen. Bei der Abnahme sind grundsätzlich der Anlagenerrichter, der Betriebsverantwortliche und ein Beauftragter der Stadtwerke Bad Aibling anwesend.

7. Sonstiges

Einige kostenfreie Richtlinien für den Anschluss von Erzeugungsanlagen an das Niederspannungsnetz bzw. Mittelspannungsnetz finden Sie auf unserer Internetseite "Technische Mindestanforderungen".